02 / RÖMISCHE NEKROPOLE UND AUSGESTELLTE GRABSTEINE

Die römische Nekropole mit Brandbestattungen aus dem 1. und 2. Jahrhundert lag an der südöstlichen Seite der Umfassungsmauer außerhalb der Anlage. Die Grabstätten waren kleine rechteckige Vertiefungen, die entweder direkt in den Felsen eingehauen wurden oder in die Oberseite von aufrecht stehenden Basaltsäulen (auch cippi [Sing.cippus] genannt) gearbeitet waren. In beiden Fällen handelt es sich um Einzelgräber; die Vertiefungen nahmen die Reste der Leichenverbrennung und die Beigaben auf und wurden anschließend mit einer Steinplatte verschlossen. Die quaderförmigen oder pyramidenstumpfförmigen cippus-Urnen weisen sorgfältig gearbeitete Oberflächen auf, lediglich die eingegrabenen Unterseiten waren naturbelassen.

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