Die Anlage von Nuraghe Losa ist von einer ausgedehnten Mauer (1) eingeschlossen, die mit Zugangstürmen (2a, 2b) und Nebeneingängen (3) ausgestattet war. Die Siedlungsspuren im Inneren der Anlage datieren in die nuraghische, punische und römische Zeit sowie in das Frühmittelalter (4). Zentraler Bestandteil ist der Nuraghe (5), der ursprünglich von einer mit Türmen bewehrten Vormauer (8) umgeben war, von der heute lediglich ein kleiner Teil mit zwei Türmen (6a, 6b) erhalten ist. Gegenüber dem Haupteingang des Nuraghe befinden sich die Reste eines kreisförmigen Gebäudes (7). Außerhalb der Umfassungsmauer befand sich eine Nekropole aus römischer Zeit mit Brandbestattungen (8).
Die Anlage wurde kontinuierlich von der nuraghischen Zeit (14. bis 7. Jahrhundert v. Chr.) bis zur punisch-römischen Zeit (4. Jahrhundert v. Chr. bis 4. Jahrhundert n. Chr.) besiedelt sowie während des Frühmittelalters (5. bis 7. Jahrhundert n. Chr.) intensiv genutzt.
EMPFOHLENER RUNDGANG
Beginnend mit der römischen Nekropole folgt man der großen Mauer und betritt die Anlage am Turm 2a. Nach dem Besuch der Siedlung und des Ausstellungsraumes kann der Nuraghe besichtigt werden.



